Lange Nächte der Arbeit

Es ist mittlerweile schon lange her, aber ich versuche dennoch, es zusammenzubekommen.

Nachdem ich beim TÜV war, und ich nun wusste, was alles gemacht werden musste, habe ich mir die Teile dafür herausgesucht, und die knapp eintausend Euro zusammengespart. Und dann wurde bestellt:
Nahezu das gesamte Bremsystem neu:
Vorne (Scheibenbremsen) Bremssättel und -klötze, hinten (Trommelbremsen) Bremszylinder, alle Federn sowie einige Helbel und die Bremsbacken. Alle Leitungen, sowohl die starren Stahlleitungen als auch die flexiblen Schläuche.

Ölfilter und Ablasschraubendichtung, Luftfilter, Benzinfilter, Keilriemen, Zündkerzen, den Umlenkhebel, Reparaturblech für das Radhaus und einiges mehr.

Auch dabei war eine Reparaturanleitung von Haynes.

Und zwei Tage später kamen dann die Pakete.
Voller Vorfreude öffnete ich eines nach dem anderen. Und all die tollen Teile kamen zum vorschein. Nur die Anleitung, die mir insbedondere bei den Trommelbremsen helfen sollte, fehlte. Doch aufhalten konnte mich das nicht. Nachdem ich etwa um 20:00 von der Arbeit kam, ging die Arbeit los. Zu zweit machten wir uns an die Arbeit auf der Beifahrerseite. Ich nehme mir die Trommelbremse vor – schaff ich schon, so schwer kann das ja eigentlich nicht sein.

An dieser Stelle halte ich einen kleinen Exkurs zu Bremsen für angebracht.
Wärend bei Scheibenbremsen eine sich drehende Scheibe mit einem Hydraulikzylinder zwischen zwei stehenden Bremsbelägen eingeklemmt wird, ist das das ganze bei Trommelbremsen deutlich komplizierter: Hier drückt ein Hydraulikzylinder zwei Backen auseinander, die dann gegen die sich drehende Trommel drücken. Jedoch gibt es hier diverse Federn zur positionierung, fixierung und justierung der einzelnen Bauteile, mehrere Hebel zur Kraftübertragung sowie ein zusätzliches Bremsseil (Feststellbremse) und eine automatische Nachstellschraube.
Damit sollte klar sein: Die Trommelbremse ist um einiges komplizierter. Und so war es auch: Während die Scheibenbremse nach einer dreiviertel Stunde fertig war, habe ich drei Stunden an der Trommelbremse gearbeitet.
Mittlerweile war es ein Uhr Morgens, aber ich wollte fertig werden. Also das Auto mit der anderen Seite zum Licht gefahren (ohne Bremssystem, nur mit Motorbremse, versteht sich) und weitergemacht. Nach gut einer halben Stunde war dann die zweite Trommel fertig, denn ich wusste ja jetzt, wie es geht. Die zweite Scheibenbremse dann ach noch schnell, dann gings an die Leitungen. Die waren schon angerostet und vom TÜV beanstandet. Ausserdem befürchtete ich Verschmutzung in den Leitungen, und so habe ich sie komplett getauscht. Doch erst mussten die alten rausa. Mit viel abknicken und abreißen, Rost im Gesicht, einigen kleineren Verletzungen und viel Fluchen habe ich dann alles herausgerissen bekommen. Bei der Montage der neuen Leitungen bin ich dann auf drei Probleme gestoßen: zum einen fehlten mir ein paar Leitungen der passenden Größe, die Anschlüsse am Hauptbremszylinder Passen nicht, und die Verbinder lassen sich scheisse schrauben.
Mit ein paar nachkäufen, viel Mühe und zwei weiteren Stunden war mein System dann vertig zum entlüften.
Das Entlüften macht mir nach wie vor Probleme, da das Maß der Entlüftungsnippel bei etwa 7,5mm liegt, also ein 7er Schlüssel nicht passt und ein 8er schnell überrutscht.
System entlüftet und getestet: Das Lenkrad bleibt gerade! Es ist geschafft. Dann noch die Kleinigkeiten wie neue Zündkerzen, neue Lampen in den Hauptscheinwerfern und fertig.

Aufarbeiten, Aufarbeiten

Da ich es in den leten Tagen schlicht vernachlässigt habe, kommen jetzt gleich mehrere Themen hintereinander. Es sind ein paar Dinge geschehen, und einiges muss ich ohnehin noch hinzufügen. Das wird wohl eine Lange Nacht.

Aber bevor ich mit dem eigentlichen Thema beginne, noch soetwas wie ein Hinweis in eigener Sache:
Dies ist mein erster richtiger Blog, und deshalb bin ich momentan noch in einer Art Experimentierphase. Bitte seit ein wenig nachsichtig mit mir, wenn nicht immer alles vernünfig ist. Und um gleich einige dieser Experimente anzusprechen:
– Ich versuche, unter jeden Beitrag ein aktuelles, passendes Bild zu setzen.
– Ich würde gerne Themenbezogene Beiträge chonologisch geornet anzeigen lassen. dazu werde ich eventuell manuell in der Datenbank die Daten ändern.
– Ich werde zu fortlaufenden Themen eigene Seiten erstellen.

Nundenn – ich denke, jetzt ist es an der Zeit, sich um das eigentliche Thema zu kümmern:

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Alles auf Anfang

Guten Tag, ich heiße Nick Ehlers, und ich habe mich vor einem halben Jahr in ein bestimmtes Auto verliebt: Den GMC Vandura. Zu der Geschichte, wie es dazu gekommen ist, später mehr. Aber nachdem ich mir das erträumte Auto angeschafft hatte, und mit den Arbeiten am Auto begonnen habe, kam mir die Idee, diese zu dokumentieren. Und wenn ich das mache, dann gleich richtig und für jeden verfügbar im Internet.
Und nun zu den Details:

Das Auto:
– GMC Vandura 2500
– 5.7l (350 cui) V8 TBI mit 154 kW (210 PS)
– T700 4-Gang Automatikgetriebe mit Overdrive
– Erstzulassung März 1990
– Kanadisches Modell, teilverzinkt
– Derzeit als SO. FZ. BUEROFZ. eingetragen

– Leergewicht 2500 kg, zGG 3040kg
– 7 Sitzplätze eingetragen, derzeit 4 vorhanden
– Keine Anhängerkupplung, doch 750kg (ungebremst) / 2500 kg (gebremst) Anhängelast.

Der Plan:
– Entweder weiter auf Bürofz. fahren oder für Womo Zulassung umbauen, da sonst Steuern unbezahlbar.
– Oberste Priorität: HU.
– Innenverkleidung komplett neu, Isolierung der Seitenwände

To be continued…
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